Thomas Gonsior
Drachenseestr. 3a
81373 München

Ust.ID# : DE-216217580

mobil: 0049 / 171 / 5451556
email : tom@tomgonsior.de

 

Copyright Logo:

Nina Schmid · Konzeption & Grafik
www.nina-schmid.de


Als Berechnungsgrundlage für Honorare und Nutzungslizenzen dient die Übersicht
der MFM Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing.


Allgemeine Geschäftsbedingungen - Tom Gonsior - Fotografie , Mediendienstleistungen

 

1    Geltung der Geschäftsbedingungen
1.1     Die Produktion von Inhalten (Bildern, Videos, Multimedia, etc.) und die Erteilung von Lizenzen erfolgt ausschließlich auf der Grundlage nachstehender Geschäftsbedingungen. Diese Bedingungen gelten auch für alle künftigen Produktions- und Lizenzverträge, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen vereinbart werden. 


1.2     Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, die von den nachstehenden Bedingungen abweichen, werden nicht anerkannt. Solche abweichenden Geschäftsbedingungen werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Fotograf ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

2    Produktionsaufträge
2.1    Kostenvoranschläge des Fotografen sind unverbindlich. Kostenerhöhungen braucht der Fotograf nur anzuzeigen, wenn eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten 
um mehr als 15 Prozent zu erwarten ist.
2.2     Bei Personenaufnahmen und bei Aufnahmen von Objekten, an denen fremde Urheberrechte, Eigentumsrechte oder sonstige Rechte Dritter bestehen, ist der Auftraggeber verpflichtet, die für die Anfertigung und Nutzung der Bilder erforderliche Zustimmung der abgebildeten Personen und der Rechtsinhaber einzuholen. Der Auftraggeber hat den Fotografen von Ersatzansprüchen Dritter freizustellen, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren. Die Freistellungsverpflichtung entfällt, sofern der 
Auftraggeber nachweist, dass ihn kein Verschulden trifft.
Die vorstehende Regelung gilt auch dann, wenn der Fotograf die 
aufzunehmenden Personen oder Objekte selbst auswählt, sofern er den Auftraggeber so rechtzeitig über die getroffene Auswahl informiert, dass dieser die notwendigen Zustimmungserklärungen einholen oder andere geeignete Personen bzw. Objekte für die Aufnahmearbeiten auswählen 
und zur Verfügung stellen kann.
2.3    Der Fotograf ist berechtigt, sich zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistung, Dritter zu bedienen. Der Fotograf ist bevollmächtigt, die Dritten nach freiem Ermessen auszuwählen und die entsprechenden Verpflichtungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers eingehen.

2.4    Der Fotograf wählt die Inhalte aus, die er dem 
Auftraggeber bei Abschluss der Produktion zur Abnahme vorlegt.


2.5    Der Auftraggeber ist verpflichtet, die ihm nach Abschluss der Aufnahmearbeiten vorgelegten Inhalte innerhalb einer angemessenen Frist zu untersuchen und eventuelle Mängel gegenüber dem Fotografen zu rügen. 
Die Rüge von offensichtlichen Mängeln muss schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach Ablieferung der Inhalte, die Rüge nicht offensichtlicher Mängel innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach dem Erkennen des Mangels erfolgen. Zur Wahrung der Rügefrist genügt die rechtzeitige Absendung der Rüge. Bei Verletzung der Untersuchungs- und Rügepflicht gelten die Inhalte in Ansehung des betreffenden Mangels als genehmigt.

3    Produktionshonorar und Nebenkosten
3.1     Wird die für die Aufnahmearbeiten vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so ist ein vereinbartes Pauschalhonorar entsprechend zu erhöhen. Ist ein Zeithonorar vereinbart, so erhält der Fotograf auch für die Zeit, um die sich die Aufnahmearbeiten verlängern, den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz.
3.2     Der Auftraggeber hat zusätzlich zu dem geschuldeten Honorar die Nebenkosten zu erstatten, die dem Fotografen im Zusammenhang mit der Auftragsdurchführung entstehen (z.B. für digitale Bildbearbeitung, Equipment, Fotomodelle, Reisen).
3.3     Das Produktionshonorar ist bei Ablieferung der Inhalte fällig. Wird eine Bildproduktion in Teilen abgeliefert, ist das entsprechende Teilhonorar jeweils bei Ablieferung eines Teiles fällig. Erstreckt sich die Ausführung eines Auftrags über einen längeren Zeitraum, kann der Fotograf Abschlagszahlungen entsprechend dem erbrachten Arbeitsaufwand verlangen.
3.4    Die urheberrechtlichen Nutzungsrechte erwirbt der Auftraggeber erst mit der vollständigen Bezahlung des Honorars und der Erstattung sämtlicher Nebenkosten.



4    Datenbereitstellung, Datenspeicherung   
4.1    Mit der Überlassung von Inhalten zur Sichtung und Auswahl werden keine Nutzungsrechte übertragen. Jede Nutzung bedarf einer vorherigen schriftlichen Freigabeerklärung des Fotografen. 


4.2     Die Verwendung der Inhalte als Arbeitsvorlagen für Skizzen oder zu Layoutzwecken, ebenso die Präsentation bei Kunden, stellt bereits eine 
kostenpflichtige Nutzung dar. 


4.3    Für die Zusammenstellung der Bildauswahl kann der Fotograf eine Bearbeitungsgebühr berechnen, die sich nach Art und Umfang des 
entstandenen Aufwandes bemisst und mindestens 45 € beträgt. Versandkosten (digitale Bereitstellung,Verpackung, Porto) einschließlich der Kosten für besondere Versandarten (Taxi, Luftfracht, Eilboten) hat der Auftraggeber zusätzlich zu erstatten.
4.4    Die Inhalte müssen seitens des Fotografen nur bis zum Abschluss des Projektes gespeichert werden. Eine darüber hinausgehende Sicherung ist gesondert zu vereinbaren und muss honoriert werden. Rohdaten werden nicht an den Kunden ausgegeben.
Mit Auslieferung der finalen bearbeiteten Daten an den Kunden ist dieser für die Speicherung während der Nutzungsdauer verantwortlich.
5     Nutzungsrechte
5.1     Der Auftraggeber erwirbt an den Inhalten nur Nutzungsrechte in dem vertraglich festgelegten Umfang. Nutzungsrechte werden unter der Voraussetzung vollständiger Zahlung (3.4) nur an den Inhalten eingeräumt, die der Auftraggeber als vertragsgemäß abnimmt. 
Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Ungeachtet des Umfangs der im Einzelfall eingeräumten Nutzungsrechte bleibt der Fotograf berechtigt, sämtliche für den Auftraggeber erstellten Inhalte im Rahmen seiner Eigenwerbung zu verwenden.
5.2     Die Einräumung und Übertragung der vom Auftraggeber erworbenen Nutzungsrechte an Dritte, auch an andere Redaktionen eines Verlags, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen. 


5.3     Eine Nutzung der Inhalte ist grundsätzlich nur in der Originalfassung zulässig. Jede Änderung oder Umgestaltung (z.B. Montage, fototechnische Verfremdung, Colorierung) und jede Veränderung bei der Bildwiedergabe (z.B. Veröffentlichung in Ausschnitten) bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen. Hiervon ausgenommen ist lediglich die Beseitigung ungewollter Unschärfen oder farblicher Schwächen mittels elektronischer Retusche.
5.4    Bei jeder Bildveröffentlichung ist der Fotograf als Urheber zu benennen. Die Benennung muss beim Bild erfolgen. 



6    Digitale Bildverarbeitung


6.1    Die Inhalte dürfen nur für die eigenen Zwecke des Auftraggebers und nur für die Dauer des Nutzungsrechts digital archiviert werden. 
Die Speicherung der Inhalte in Online-Datenbanken oder sonstigen digitalen Archiven, die Dritten zugänglich sind, bedarf einer gesonderten Vereinbarung zwischen dem Fotografen und dem Auftraggeber.
6.2    Bei der digitalen Erfassung der Bilder muss der Name des Fotografen mit den Bilddaten elektronisch verknüpft werden. Der Auftraggeber hat außerdem durch geeignete technische Vorkehrungen sicherzustellen, dass diese Verknüpfung bei jeder Datenübermittlung, bei der Übertragung der Bilddaten auf andere Datenträger, bei der Wiedergabe auf einem Bildschirm sowie bei jeder öffentlichen Wiedergabe erhalten bleibt und der Fotograf jederzeit als Urheber der Bilder identifiziert werden kann.



7    Haftung und Schadensersatz
7.1    Der Fotograf haftet nur für Schäden, die er selbst oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführen. Davon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung einer Vertragspflicht, die für die Erreichung des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung ist (Kardinalpflicht), sowie Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für die der Fotograf auch bei leichter Fahrlässigkeit haftet.
7.2     Der Fotograf überträgt lediglich Nutzungsrechte am Urheberrecht und übernimmt keine Haftung für etwaige Rechte, die durch die Verwendung der Inhalte durch den Auftraggeber oder Darstellung von Personen oder Gegenständen (Wettbewerbs-, Marken-, Design, Persönlichkeits-, Urheberrecht, etc.) verletzt werden können.
7.3     Ansprüche des Auftraggebers, die sich aus einer Pflichtverletzung des Fotografen oder seiner Erfüllungsgehilfen ergeben, verjähren ein Jahr nach dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Davon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Fotografen oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, und Schadensersatzansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, auch soweit sie auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung des Fotografen oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen; für diese Schadensersatzansprüche gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
7.4    Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Bildes ist der Fotograf berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des fünffachen üblichen Nutzungshonorars zu fordern, mindestens jedoch 500 € pro Bild und Einzelfall. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs bleibt hiervon unberührt.
7.5    Unterbleibt bei einer Bildveröffentlichung die Benennung des Fotografen (5.4) oder wird der Name des Fotografen mit dem digitalen Bild nicht dauerhaft verknüpft (6.2), hat der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 Prozent des vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des üblichen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 200 € pro Bild und Einzelfall. Dem Fotografen bleibt auch insoweit die Geltendmachung eines weitergehen- den Schadensersatzanspruchs vorbehalten.

8    Mehrwertsteuer, Künstlersozialabgabe
8.1    Zu den vom Auftraggeber zu zahlenden Honoraren, Gebühren und Kosten kommt die Mehrwertsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe hinzu.
8.2    Der Auftraggeber ist unter Umständen dazu verpflichtet, auf die durch den Fotografen erstellten Leistungen KSK-Beiträge zu entrichten. Die Pflicht zur Prüfung, ob eine solche Abgabepflicht besteht, obliegt alleine dem Auftraggeber. Etwaige KSK-Beiträge werden nicht auf das vertraglich vereinbarte Entgelt angerechnet und auch eine anderweitige Erstattung durch den Fotografen findet nicht statt.

9    Statut und Gerichtsstand
9.1     Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
9.2     Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Fotografen als Gerichtsstand vereinbart.